A UN DIOS DESCONOCIDO (1977)

A UN DIOS DESCONOCIDO

Vierzig Jahre nach Granada
Spanien 1977, R: Jaime Chávarri. D: Héctor Alterio, Xabier Elorriaga, María Rosa Salgado. 104 Min. 35mm. OmeU
Einführung: Svetlana Svyatskaya

demnächst im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Im Madrid der späten 1970er Jahre lebt José ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben. Nachts tritt er als Magier in Varietés auf, trifft sich gelegentlich mit seinem Liebhaber Miguel, seiner Schwester oder der Nachbarin. Doch die Gedanken Josés kreisen vornehmlich um seine Vergangenheit: Kurz vor dem Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs, verbrachte er den Sommer 1936 im Garten einer Villa in Granada, in der sein Vater als Gärtner arbeitete. Dort entdeckte er seine Homosexualität und dort wurde sein Vater von den Faschisten ermordet. Nun mit dem Ende der Franco-Diktatur entscheidet er sich dazu, nach Granada zu reisen und sich seiner Vergangenheit zu stellen.

A UN DIOS DESCONOCIDO ist einer der ersten spanischen Filme, die zentral von Homosexualität erzählen. Der Regisseur Jaime Chávarri schreib das Drehbuch zusammen mit dem berühmten Produzenten Elias Querejeta, der für die Idee des Films verantwortlich zeichnet.

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